Frankreich
Nach erneutem Einbruch in Museum: Regierung will Kunstschätze besser schützen

Nach dem Diebstahl eines einzigartigen keltischen Goldschmucks aus einem Museum im Burgund verschärft die französische Regierung die Sicherheitsvorkehrungen. Besonders sensible Exponate müssen vorübergehend aus den Ausstellungen genommen und an sicheren Orten verwahrt werden.

    Eine auf einen Lkw montierte Leiter führt auf einen Balkon des Louvre
    Das Pariser Louvre war im Oktober 2025 Schauplatz eines spektakulären Kunstraubs (Archivbild). (picture alliance / SIPA / HOUPLINE-RENARD)
    Das teilte das Kulturministerium mit. Weitere Details sind nicht bekannt. Originale sollen demnach jedoch nicht durch Kopien ersetzt werden.
    Erst am Freitag war ein rund 2.500 Jahre alter Halsreif aus einem Museum in der Stadt Châtillon-sur-Seine gestohlen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten die Täter das Museum als Besucher, schlugen eine gesicherte Vitrine ein und flüchteten mit dem Schmuckstück. Die Ermittler haben inzwischen einen Tatverdächtigen festgenommen.
    Damit setzt sich eine Serie von Einbrüchen und versuchten Diebstählen in französischen Museen fort - auch das weltbekannte Louvre in Paris war betroffen. Das Kulturministerium hat im Rahmen eines 33-Punkte-Plans unter anderem unangekündigte Sicherheitsüberprüfungen der Häuser angekündigt.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.