Tennessee
Nach gescheiterter Hinrichtung: US-Todeskandidatin Christa Pike verlässt Krankenhaus

Im US-Bundesstaat Tennessee hat die verurteilte Mörderin Christa Pike rund anderthalb Wochen nach ihrer gescheiterten Hinrichtung das Krankenhaus verlassen.

    Das von den Behörden im US-Bundesstaat veröffentlichte Foto zeigt die verurteilte Mörderin Christa Pike.
    Christa Pike (Foto aus dem Jahr 2023) (AFP / HANDOUT)
    Sie wurde ins ⁠Gefängnis zurückverlegt, wie ihre Anwälte mitteilten. ⁠Dort werde sie weiterhin medizinisch betreut. Pike hatte den ⁠Hinrichtungsversuch am 30. September überlebt. Sie war nach zwei ⁠fehlgeschlagenen Injektionen in kritischem Zustand in ein Krankenhaus in Nashville gebracht worden. Ihre Anwälte waren zunächst davon ausgegangen, dass sie hirntot ​sein könnte.
    Der Gouverneur von Tennessee, Lee, setzte daraufhin weitere Hinrichtungen für den Rest des Jahres aus. Der Vorfall sorgte auch international für Aufmerksamkeit und befeuerte erneut die Debatte über die Todesstrafe in den USA. Zuletzt sorgte auch die Ankündigung des Pentagon für Diskussionen, in den USA solle eine Hinrichtung per Livestream übertragen werden.
    Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.