Mittlerer Osten
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen

Jordanien und Syrien wollen die Krise in ihren Beziehungen nach der jüngsten Gewalt beilegen.

    Das Bild zeigt ein Portrait des jordanischen Außenministers Ayman Safadi.
    Der jordanische Außenminister Ayman Safadi (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Alberto Gardin)
    In einer gemeinsamen Erklärung beider Außenministerien hieß es, man sei entschlossen, das gute bilaterale Verhältnis wiederherzustellen. Der jordanische Ressortchef Safadi betonte den "vollen Respekt seines Landes für die Souveränität und Sicherheit Syriens". Er räumte ein, dass bei den jüngsten jordanischen Luftangriffen auf Syrien auch Zivilisten getötet wurden und bedauerte dies.
    Die Attacken am Montag hatten sich laut den Angaben der Regierung in Amman gegen dschihadistische Kämpfer und deren Waffenlager gerichtet. Vorangegangen war ein Schusswaffenangriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in der südjordanischen Provinz Karak mit neun Todesopfern, für den die jordanische Regierung Islamisten aus dem Nachbarland mit Bezug zur IS-Terrormiliz verantwortlich macht. Syrien hatte nach den jordanischen Angriffen eine Verletzung seines Luftraums beklagt und einen Grenzübergang geschlossen.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.