
Beteiligt ist etwa die CGT, die eine der treibenden Kräfte der Demonstrationen ist. Die Gewerkschaft fordert von der Regierung eine Erhöhung des Mindestlohns, einen Inflationsausgleich bei den Gehältern sowie mehr Investitionen in Schulen und öffentliche Dienstleistungen. Bei den Gesprächen zwischen Lecornu und den Gewerkschaften soll es auch darum gehen, wie die Demonstrationsfreiheit gewährleistet werden kann.
Auch in der Nacht wieder Beschränkungen
Nach den Ausschreitungen am vergangenen Wochenende hatte es in der vergangenen Nacht in mehreren Städten erneut nächtliche Ausgangssperren gegeben. Beschränkungen galten unter anderem in Teilen von Paris, Marseille, Lyon, Bordeaux, Nizza und Lille.
Mit Blick auf geplante weitere geplante Demonstrationen am Wochenende hatte Lecornu bereits angekündigt, die Zahl der Sicherheitskräfte massiv zu erhöhen. Dabei sollen auch Kräfte der Anti-Terror-Einheit "Sentinelle" zum Einsatz kommen. Die Gewerkschaften betonten, dass ein Großteil der hunderttausenden Demonstranten friedlich gewesen sei. An den Kundgebungen am Wochenende will sich auch die sogenannte Gelbwesten-Bewegung beteiligen.
Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
