
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft richten sich die Vorwürfe vor allem gegen die Führungsebene der Rockergruppe "Hells Angels" in Duisburg. Zwei Hauptbeschuldigte sollen die Rädelsführer sein; anderen hochrangigen Mitgliedern werden schwere Gewaltdelikte wie Erpressung und Nötigung vorgeworfen. Die Polizei Duisburg hat ein Hinweistelefon eingerichtet: Bürger können dort Angaben zu möglichen Schutzgelderpressungen und anderen Straftaten machen.
Mehr als 1.000 Einsatzkräfte hatten gestern rund 130 Objekte in Nordrhein-Westfalen, in weiteren Bundesländern sowie im europäischen Ausland durchsucht. Dabei wurden 14 Haftbefehle vollstreckt und fast 50 Millionen Euro eingezogen. Die Einsätze dauern an.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
