7. Oktober
Nationalbibliothek macht Interviews zum Hamas-Überfall zugänglich

Die Deutsche Nationalbibliothek hat 182 Berichte von Zeitzeugen des Hamas-Überfalls auf Israel am 7. Oktober 2023 in ihre Sammlung aufgenommen. Die Berichte sind Teil der „Contemporary Antisemitism Collection“ der US-amerikanischen USC Shoah Foundation.

    Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig. Die Deutsche Nationalbibliothek mit Standorten in Leipzig und Frankfurt/Main sammelt alles, was seit 1913 in deutscher Sprache publiziert wird.
    Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
    Die Bibliothek erklärte, die Interviews bewahrten persönliche Erfahrungen und Perspektiven. Sie seien wichtige Quellen für die Auseinandersetzung mit Formen des Antisemitismus in der Gegenwart. In der CAC-Sammlung der Shoah Foundation in den USA werden Interviews von Menschen dokumentiert, die seit 1945 von Antisemitismus betroffen waren.
    Mit der USC Shoah Foundation kooperiert das Deutsche Exilarchiv auch bei dem Zeitzeugen-Projekt „Frag nach!“.
    Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt, dokumentiert und archiviert alle Werke in Schrift und Ton, die seit 1913 in Deutschland und weltweit über Deutschland oder in deutscher Sprache veröffentlicht werden.
    Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.