Energiesicherheit
Nationale Gasreserve soll aus Umlage finanziert werden

Das Bundeswirtschaftsministerium will die geplante nationale Gasreserve zur Krisenvorsorge per Umlage finanzieren.

    Bayern, Wolfersberg: Eine Anzeige für Temperatur ist in der Anlage des Gasspeichers an einem der vielen Rohre angebracht.
    Mit einer nationalen Gasreserve soll eine Krisenvorsorge geschaffen werden. (Peter Kneffel/dpa)
    Das berichten Medien unter Berufung auf den Referentenentwurf. Die Kosten werden auf 247 bis 308 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Laut Entwurf müsste ein Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden für die Gasreserve jährlich etwa 7,20 Euro zusätzlich zahlen.
    Den Angaben zufolge soll die Reserve zur Absicherung der Versorgung einen Umfang von 24 Milliarden Kilowattstunden haben. Das entspricht etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität. Die Gasreserve darf ausschließlich nach Ausrufung der Notfallstufe ​durch die Bundesnetzagentur eingesetzt werden, die dann über die Nutzung entscheidet.
    Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.