Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
NDR und SPD weisen Einflussnahme-Vorwurf auf TV-Debatten zurück

Der Norddeutsche Rundfunk und die SPD in Mecklenburg-Vorpommern weisen den Vorwurf politischer Einflussnahme auf Fernsehdebatten vor der Landtagswahl zurück.

    Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Landtagswahl, präsentiert Wahlplakate.
    Manuela Schwesig weist die Vorwürfe zurück (Archivbild). (dpa / Jens Büttner)
    NDR-Chefredakteur Feuerbacher sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Darstellung, man habe CDU-Spitzenkandidat Peters zunächst in ein TV-Format eingeladen und später wieder "vor die Tür gesetzt", sei frei erfunden. CDU-Generalsekretärin Hoppermann hatte dem NDR vorgeworfen, ihren Parteikollegen kurzfristig ausgeladen zu haben. Der Sender will am 16. September ein TV-Duell zwischen der Ministerpräsidentin und SPD-Spitzendkandidatin Schwesig und dem AfD-Spitzenkandidaten Holm ausstrahlen. Am Tag zuvor soll eine Diskussionsrunde mit den Vertretern von CDU, Linken, Grünen und BSW zu sehen sein.
    Bereits vor einigen Tagen hatten CDU und Linke Vorwürfe gegen Schwesig im Zusammenhang mit einer TV-Debatte von RTL und n-tv erhoben. Die Ministerpräsidentin habe darauf bestanden, nur gegen Holm in einem TV-Duell anzutreten. Daher seien die Spitzenkandidaten anderer Parteien ausgeladen worden. Sowohl die SPD als auch die RTL-Gruppe bezeichneten die Anschuldigungen als falsch.
    Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.