
Die Überschwemmungen im August seien nicht nur eine lokale Tragödie gewesen, sagte Shah während der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung. Er rief die internationale Gemeinschaft auf, Nepal bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen. Sein Land habe weniger als 0,1 Prozent zu den weltweiten Treibhausgasemissionen beigetragen. Man habe diese Krise nicht verursacht, zahle aber den Preis dafür. Shah plädierte zudem für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Nepal und seinen Nachbarländern Indien und China. Ziel sei es, Satellitendaten und Fachwissen auszutauschen, Gletscherseen zu überwachen und gemeinsame Frühwarnsysteme zu stärken.
Ende August waren bei einer gigantischen Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet tausende Menschen mitgerissen und verschüttet worden. Nach Einschätzung von Experten wurde die Sturzflut durch einen Gletscherabbruch ausgelöst.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
