
Man sei an einer Stelle angelangt, wie es sie seit der Schoah wahrscheinlich nie gegeben habe, sagte die Politikwissenschaftlerin der "Rheinischen Post“. Zwar sei Antisemitismus nie weg gewesen, doch wer heute antisemitische Aussagen mache, befürchte keine Konsequenzen mehr. Vielmehr aber müssten Straftaten konsequent verfolgt werden. In diesem Zusammenhang verwies von Schnurbein auf die extremen Ränder des politischen Spektrums. Zwar könnten sich Islamisten, Linke und Rechte sonst nur auf sehr wenig einigen, wohl aber auf Antizionismus und Antisemitismus.
Von Schnurbein tritt heute ihr Amt als Nachfolgerin des scheidenden Antisemitismusbeauftragten, Klein, an.
Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
