
Dadurch soll die zeitliche Lücke zwischen den Untersuchungen U9 für Kinder im Alter von ungefähr fünf Jahren und J1 für Jugendliche von 12 bis 14 Jahren geschlossen werden.
Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Felderhoff-Müser, sagte, vor allem in dieser Zeitspanne manifestierten sich bei manchen Kindern etwa Übergewicht, psychische Leiden oder ein bedenklicher Medienkonsum. Der Gemeinsame Bundesausschuss verspricht sich von der U10 auch eine Erhöhung der Impfquote gegen sogenannte Humane Papillomviren, die bestimmte Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Als zusätzliche Leistung wird die U10 bereits bei Kinderärzten angeboten; es übernehmen bislang aber nicht alle Krankenkassen die Kosten.
Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
