Bundesparteitag
Neuer FDP-Generalsekretär sieht Partei als "Reformmotor" in Deutschland

Der neu gewählte Generalsekretär der FDP, Hagen, hat von der Bundesregierung bessere Reformen verlangt.

    Hagen spricht und hält eine Hand erhoben. Im Hintergrund ist ein großer "FDP"-Schritfzug zu erkennen.
    FDP-Generalsekretär Martin Hagen auf dem Bundesparteitag (dpa / Michael Kappeler)
    Wenn aus der Regierung Vorschläge kämen, bedeuteten diese meistens Mehrbelastungen für die Menschen, sagte Hagen auf dem Bundesparteitag in Berlin. Auch litten Unternehmen unter zu hohen Steuern und Abgaben. Er warb bei den Delegierten dafür, die FDP zum Reformmotor in Deutschland zu machen. Sie solle eine Partei des Aufschwungs sein. Hagen brachte einen Leitantrag des FDP-Bundesvorstands mit Vorschlägen zur Belebung der Wirtschaft ein. Darin wird ein "liberaler Neustart" des Landes gefordert.
    Gestern war der bisherige Vizevorsitzende Kubicki mit knapp 60 Prozent der Stimmen zum neuen Parteichef gewählt worden. Die unterlegene EU-Abgeordnete Strack-Zimmermann warnte ihn vor Alleingängen.
    Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.