Klimawandel
Niedrigwasser bringt Chemieindustrie in Bedrängnis

Das Niedrigwasser der Flüsse setzt nach Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer vor allem die chemische Industrie unter Druck.

    Schiffe fahren auf dem Rhein am Chemie- und Pharmakonzern Bayer in Leverkusen vorbei.
    Viel Transport über den Rhein: Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer in Leverkusen. (picture alliance / dpa / Martin Athenstädt)
    Eine DIHK-Sprecherin sagte der "Rheinischen Post", der Rhein verbinde zahlreiche große Standorte der Chemischen Industrie. Daher seien Auswirkungen auf das gesamte Handelsvolumen mit chemischen Erzeugnissen zu erwarten. Höhere Transportkosten und eine Preissteigerung für die inländische Produktion seien eine weitere Belastung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.
    Ohne Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz der Wasserstraßen könne die Binnenschifffahrt ihre Vorteile künftig nicht mehr ausspielen, warnte die DIHK. Das schade dem Klimaschutz und der Wirtschaft gleichermaßen.
    Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.