Konferenz in Rostock
Norddeutsche Länder pochen auf mehr Bundeshilfen für Häfen

Die norddeutschen Bundesländer verlangen eine massive Aufstockung der Bundeshilfen für die Häfen auf jährlich mindestens 500 Millionen Euro.

    Andreas Bovenschulte (SPD) (l-r), Peter Tschentscher (SPD), Manuela Schwesig (SPD), Olaf Lies (SPD), und Daniel Günther (CDU), stehen im Seehafen Rostock beim Kranwerk von Liebherr.
    Konferenz der norddeutschen Regierungschefs (picture alliance/dpa/Bernd Wüstneck)
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig sagte bei einer Konferenz der fünf norddeutschen Regierungschefs in Rostock, die Seehäfen seien auch für andere Bundesländer sowie für die Gesamtwirtschaft Deutschlands von essentieller Bedeutung. Die SPD-Politikerin verwies darauf, dass in Rostock allein für den Ausbau eines Hafenbeckens 100 Millionen Euro investiert werden müssten. Gesetzlich ist geregelt, dass der Bund den Ländern jährlich zusammen 38 Millionen Euro gewährt.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.