"Erfrischungsgeld"
NRW-Städte erhöhen Aufwandsentschädigung für Wahlhelfer

Mehrere Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhöhen die Aufwandsentschädigung für Wahlhelfer in der Hoffnung, mehr Menschen für das Amt zu gewinnen.

    Wahlhelfer sortieren die Stimmzettel für die Auszählung der Briefwahl im Neuen Rathaus von Hannover.
    Wahlhelfer sortieren die Briefwahl-Stimmzettel - hier bei der Kommunalwahl in Niedersachsen. (picture alliance / dpa / Michael Matthey)
    Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa unter den größeren Städten in dem Bundesland. So wurde das sogenannte "Erfrischungsgeld" in der Landeshauptstadt Düsseldorf von 40 bis 100 auf 60 bis 120 Euro erhöht. Die Summe bemisst sich an der jeweiligen Funktion im Wahlvorstand. Die Stadtverwaltung verwies auf eine nachlassende Bereitschaft der Bürger, das Amt zu übernehmen. Düsseldorf benötigt für die Landtagswahl im April rund 4.000 Wahlhelfer. Auch andere Städte wie Aachen und Dortmund erhöhten die Entschädigung; weitere NRW-Kommunen haben dies vor.
    Hintergrund der Bezeichnung "Erfrischungsgeld" ist der ursprüngliche Gedanke, dass die Helfer sich davon Essen und Getränke für den Wahltag kaufen.
    Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.