Künstliche Intelligenz
OpenAI-Chefstratege entschuldigt sich vor australischem Parlament für KI-Angriffe

Das US-Unternehmen OpenAI hat sich vor dem australischen Parlament für unbefugte Zugriffe seiner KI-Modelle auf Internetseiten der Regierung entschuldigt.

    Jason Kwon, Chief Strategy Officer bei OpenAI, spricht während der Sitzung des Gemeinsamen Sonderausschusses für Künstliche Intelligenz in Sydney.
    OpenAI-Chefstratege Kwon entschuldigt sich vor australischem Parlament für KI-Angriffe. (Sarah Wilson / AAP / dpa)
    Der OpenAI-Chefstratege Kwon sagte den Abgeordneten bei einer Anhörung, die Attacken hätten nicht geschehen dürfen, und man hätte besser darauf reagieren müssen. Man werde sich nun bemühen, das Vertrauen der australischen Bevölkerung in das Unternehmen wiederherzustellen.
    Ein KI-Programm von OpenAI hatte im Juni mit einem Hackerangriff auf teils nicht öffentliche Daten der für Gesundheit zuständigen Statistikbehörde Australiens zugegriffen. OpenAI machte die Regierung jedoch erst Anfang September auf den Vorfall aufmerksam - und dies nur mit einer E-Mail.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.