ChatGPT-Entwickler
OpenAI pausiert erneut KI-Training nach Zwischenfall

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat erneut das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle ausgesetzt. Grund ist nach Angaben des Unternehmens ein neuer Zwischenfall. Ein KI-Modell habe es in einem Test geschafft, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl der Zugang zum Internet gesperrt war.

    Das Logo - eine Art Kranz aus zwei Strängen - und der Schriftzug von OpenAI in weiß auf einem Smartphone-Bildschirm.
    OpenAI hat einen neuen Zwischenfall beim Training eines KI-Modells öffentlich gemacht. (picture alliance / NurPhoto | Samuel Boivin)
    Die Software habe eine Lücke in den Netzwerk-Einstellungen gefunden und ausgenutzt, schreibt OpenAI in einem Blogeintrag. Das Training der KI-Modelle solle erst wieder aufgenommen werden, wenn die Lücke geschlossen sei.
    OpenAI nannte den Zwischenfall weniger gravierend als einige frühere. Gleichzeitig deutete das Unternehmen an, dass es weitere Zwischenfälle gegeben hat. Man habe dutzende Organisationen informiert, mit deren Webseiten Software von OpenAI auf ungeplante Weise interagiert habe, hieß es. Man überlasse es aber den betroffenen Regierungen, Universitäten, Behörden und anderen Institutionen, die Vorfälle öffentlich zu machen.
    Schon im August hatte OpenAI das Training seines neuen Modells Astra wegen Sicherheitsproblemen für zwei Wochen gestoppt.

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    Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.