
Wie ein Sprecher der Synode mitteilte, griffen bewaffnete Männer in der Region Oromia Zivilisten an und brannten Häuser nieder. Die Regionalregierung machte die Rebellengruppe OLA verantwortlich. Diese kämpft seit 2018 in der Region gegen Regierungstruppen. Die Vereinten Nationen werfen der OLA vor, für Morde, Vergewaltigungen und Entführungen von Zivilisten verantwortlich zu sein.
In der Region Oromia in Äthiopien leben Muslime, Protestanten und orthodoxe Christen. Seit Jahren kommt es dort regelmäßig zu ethnisch und religiös motivierten Gewalttaten. Oromia ist die größte und bevölkerungsreichste Region des Landes. Sie grenzt nicht an die umkämpfte Region Tigray.
Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
