Region Oromia
Orthodoxe Kirche: Mindestens 60 Tote bei Angriffen auf Christen in Äthiopien

Bei Angriffen auf orthodoxe Christen in Äthiopien sind mindestens 60 Menschen getötet worden.

    Das DLF-Nachrichtenlogo: Eine Kugel in zwei unterschiedlichen Blautönen, die einen Schattenstreifen auf einen blauen Hintergrund wirft. Darunter steht in weißer Schrift "Die Nachrichten".
    Zu dieser Meldung liegt uns noch kein Bildmaterial vor. (Deutschlandradio)
    Wie ein Sprecher der Synode mitteilte, griffen bewaffnete Männer in der Region Oromia Zivilisten an und brannten Häuser nieder. Die Regionalregierung machte die Rebellengruppe OLA verantwortlich. Diese kämpft seit 2018 in der Region gegen Regierungstruppen. Die Vereinten Nationen werfen der OLA vor, für Morde, Vergewaltigungen und Entführungen von Zivilisten verantwortlich zu sein.
    In der Region Oromia in Äthiopien leben Muslime, Protestanten und orthodoxe Christen. Seit Jahren kommt es dort regelmäßig zu ethnisch und religiös motivierten Gewalttaten. Oromia ist die größte und bevölkerungsreichste Region des Landes. Sie grenzt nicht an die umkämpfte Region Tigray.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.