36 Jahre Deutsche Einheit
Ostdeutsche erreichen etwas öfter Spitzenämter in Verwaltung

36 Jahre nach der Deutschen Einheit arbeiten noch immer überproportional viele Menschen aus Westdeutschland in den Führungsetagen der Bundesbehörden. Es gibt aber einen leichten Aufwärtstrend.

    Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, steht an einem Rednerpult.
    Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (IMAGO / KreativMedia Press / Marten Ronneburg)
    Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Kaiser, meldet in ihrem Jahresbericht einen Anteil von lediglich 13,4 Prozent Menschen mit ostdeutscher Herkunft. Das seien knapp zwei Prozentpunkte mehr als noch 2022. Den größten Zuwachs gab es bei den Bundesrichterinnen- und Richtern.
    Seit 2023 gilt ein Konzept der Bundesregierung, wonach mehr Beschäftigte mit ostdeutscher Herkunft an den Spitzen der Bundesverwaltung eingesetzt werden sollen. Rechnerisch beträgt der ostdeutsche Bevölkerungsanteil in Deutschland rund 20 Prozent.
    Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.