Provinz Khyber Pakhtunkhwa
Pakistanische Regierung lässt Spitzenpolitiker aus Partei von Ex-Premier Khan festnehmen

Die pakistanische Regierung hat ihr Vorgehen gegen die Partei des inhaftierten früheren Ministerpräsidenten Khan verschärft.

    Imran Khan spicht und gestikuliert mit der rechten Hand.
    Imran Khan war im April 2022 als Regierungschef von Pakistan abgesetzt worden (Archivbild). (K.M. Chaudary / AP / dpa / K.M. Chaudary)
    Die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP melden, in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa seien mehrere Spitzenpolitiker der PTI und hunderte weitere Parteimitglieder in Gewahrsam genommen worden. - Der pakistanische Präsident Zardari hatte gestern den Notstand in der Provinz ausgerufen, die an Afghanistan grenzt. Zugleich suspendierte er die PTI-geführte Regierung mit der Begründung, sie unternehme nicht genug gegen islamistische Gewalt.
    Das Lager des inhaftierten Ex-Regierungschefs Khan wies das zurück und kritisierte die Staatsführung. Diese wolle vor allem einen Marsch von Khans Anhängern Khan in die Hauptstadt Islamabad verhindern. Der Protestzug war gestern in Khyber Pakhtunkhwa gestartet. Die bislang rund 5.000 Teilnehmenden wollen Khans Freilassung erwirken.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.