Mittelamerika
Panamas Staatschef Mulino: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"

Nach dem schweren Erdbeben in Panama hat der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Mulino, von einer "großen Katastrophe" gesprochen.

    Menschen drängen sich um das Santo-Tomas-Krankenhaus in Panama-Stadt.
    Menschen drängen sich um das Santo-Tomas-Krankenhaus in Panama-Stadt. (AFP / MARTIN BERNETTI)
    Unter anderem gebe es komplett zerstörte Straßen. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
    Das Beben der Stärke 7,7 hatte sich gestern in der zentralen Provinz Herera ereignet. In der Region stürzten mehrere Gebäude ein. Auch in der rund 200 Kilometer vom Epizentrum entfernt gelegenen Hauptstadt Panama-Stadt lösten die Erschütterungen Panik aus.
    Vorübergehend galt eine Tsunami-Warnung. Zudem wurden etliche Nachbeben registriert.
    Der Betrieb des für den Welthandel wichtigen Panama-Kanals war nicht beeinträchtigt.
    Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.