
Die nationalkonservative SNS habe die Parlamentswahl gegen ein von Studenten angeführtes Bündnis verloren, sagte Vucic vor Anhängern in Belgrad. Im Falle eines Wahlerfolgs hätte er Regierungschef werden wollen. Ende September trat er deshalb von seinem Präsidentenamt zurück und rief Neuwahlen aus. Vucic bestimmte in wechselnden Funktionen seit 2012 die Politik in Serbien. Kritiker warfen seiner autoritär geführten Regierung demokratische Defizite, Medienkontrolle und Korruption vor.
Laut serbischen Medien hat die Liste der neuen Studentenbewegung mit ihrem Spitzenkandidaten mehr als 51 Prozent der Stimmen und somit die absolute Mehrheit erreicht. Die Wahlbeteiligung war nach offiziellen Angaben die höchste seit mehr als 30 Jahren. In mehreren Städten begannen Feierlichkeiten auf den Straßen.
Diese Nachricht wurde am 25.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
