
Die rechtsgerichtete "Partido Liberal" teilte mit, man müsse allerdings die vorgebrachten Bedenken juristisch klären. Fragwürdige Staatsausgaben hätten Zweifel an einem fairen Wahlprozess geschürt.
Präsident Lula hatte kurz vor der Abstimmung veranlasst, die Auszahlung von Sozialleistungen vorzuziehen. Bolsonaro selbst weigert sich bislang, das Ergebnis anzuerkennen. Er will beim Obersten Wahlgericht Brasiliens beantragen, dass Lula vorerst nicht vereidigt werden darf.
Das Oberste Gericht Brasiliens entschied derweil, dass Bolsonaro das Land nicht verlassen darf. Hintergrund sind Ermittlungen wegen Verdachts auf Geldwäsche unter anderem im Zusammenhang mit Sportwetten. Er bezeichnete das Ausreiseverbot als Einschüchterungsversuch.
Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
