Deutsch-französischer Kampfpanzer
Pistorius beteuert Festhalten am Projekt

Bundesverteidigungsminister Pistorius und seine französische Amtskollegin Vautrin wollen am Projekt eines gemeinsam entwickelten Kampfpanzers festhalten.

    Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung, und Catherine Vautrin, Verteidigungsministerin von Frankreich, besuchen das französische Unternehmen The Exploration Company.
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und seine französische Amtskollegin Catherine Vautrin wollen das Kampfpanzer-Projekt fortsetzen. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Es handele sich um ein Kernprojekt der deutsch-französischen Kooperation bei Landsystemen, sagte Pistorius in Le Haillan bei Bordeaux. Er werde nicht zulassen, dass dieses schlecht geredet werde. Zuvor hatte der französische Generalstabschef Mandon erklärt, Deutschland habe sich aus dem Vorhaben zurückgezogen.
    Pistorius und auch Vautrin äußerten sich nicht konkret dazu, ob es - wie ursprünglich geplant - einen gemeinsamen Panzer geben wird, oder lediglich die Vernetzung eines deutschen und eines französischen Modells in einem Kampfsystem.
    Das Panzerprojekt soll in den 30er Jahren die Modelle Leopard und Leclerc ersetzen. Es hat ein geschätztes Volumen von rund 100 Milliarden Euro.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.