Niedersachsen
Pistorius: Neuer Marinehafen soll in Emden gebaut werden

In Emden soll nach Plänen der Bundesregierung ein neuer Marinestützpunkt enstehen.

    Emdens erster Stadtrat Horst Jahnke (SPD), v.l., Olaf Lies (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung, und Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wilhelm Tobias Abry, geben eine Pressekonferenz im Hauptschöpfwerk Knock.
    Verteidigungsminister Pistorius und Niedersachsens Ministerpräsident Lies unterzeichneten bei einem Besuch in Emden eine Absichtserklärung für den Bau des neuen Militärstützpunktes. (Sina Schuldt / dpa)
    Verteidigungsminister Pistorius und Niedersachsens Ministerpräsident Lies haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Deutschland bekäme damit neben Wilhelmshaven einen zweiten Marinehafen an der Nordsee. Laut Pistorius soll der Standort Emden Anfang der 2030er-Jahre fertiggestellt und für bis zu 2.000 Soldaten ausgelegt werden. Er mache die Marine flexibler und erhöhe im Ernstfall die operativen Möglichkeiten im Nordatlantik, erklärte der SPD-Politiker.
    Die Marine und das Bundesverteidigungsministerium hatten zuletzt mögliche neue Standorte geprüft, darunter Bremerhaven. Den Bedarf begründete das Ministerium mit dem geplanten Aufwuchs der Streitkräfte.
    Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.