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Osterbotschaften
Politiker bekräftigen Ukraine-Unterstützung - Warnungen vor zu einseitigen Friedensforderungen

Anlässlich Ostern wird in der Politik auf die weitere Unterstützung der Ukraine gepocht und vor zu einseitigen Sichtweisen von Friedensbewegungen gewarnt.

    Ein verschwommenes Friedenszeichen im Nachthimmel
    An Ostern stehen die Forderungen von Friedensbewegungen im Mittelpunkt. (Unsplash / Christian Wiediger)
    Bundeskanzler Scholz sagte in einer Videobotschaft, alle sehnten sich nach einer friedlicheren Welt. Aber Frieden ohne Freiheit heißt Unterdrückung und Frieden ohne Gerechtigkeit gebe es nicht. Die Ukraine kämpfe auch für die deutsche Sicherheit, betonte Scholz. Wirtschaftsminister Habeck erklärte, er habe Verständnis für andere Positionen. Ein rasches und friedliches Ende des Ukraine-Krieges werde es aber vermutlich nicht geben.
    Bundesaußenministerin Baerbock warnte Friedensbewegungen vor einer einseitigen Parteinahme zu den Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen. Die Grünen-Politikerin rief gegenüber der "Funke Mediengruppe" dazu auf, sich nicht dem Populismus und Schwarzweiß-Denken hinzugeben. Der CDU-Vorsitzende Merz erklärte in einer Mitteilung an Anhänger, für Frieden zu demonstrieren sei alles andere als verwerflich. Friedfertigkeit allein sei jedoch keine ausreichende Antwort.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.