
Briefe von Privatkunden sowie Geschäftspost könnten im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent teurer werden, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn mit. Der Preis für Pakete von Privatkunden könne um rund elf Prozent steigen. Die Porto-Erhöhungen gelten für zwei Jahre. Die Post hat dafür einen Spielraum. Ob sie ihn komplett ausnutzt oder nicht, kann sie selbst entscheiden.
Wesentlicher Grund für das höhere Porto seien die stark abnehmenden Briefmengen, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Müller. Wegen der zunehmenden Digitalisierung seien die Kosten auf weniger Briefe zu verteilen. Deswegen stiegen die Preise.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
