Müllreduktion
Potsdam startet Verpackungssteuer für Essen und Getränke - Kritik vom Handelsverband

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg hat den Zeitpunkt der in Potsdam eingeführten Verpackungssteuer für Essen und Getränke als denkbar ungünstig kritisiert.

    Mehrere Pappteller mit Currywurst und Pommes Frites stehen auf einem Tisch.
    Die Currywurst dürfte in Potsdam bald teurer werden - wegen des Einweggeschirrs. (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)
    Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Kampmeierverwies im Sender RBBauf die derzeit steigende Inflation undsinkende Umsätze. Außerdem gebe es keine Akzeptanz für die Mehrwegverpackungen.
    Seit gestern gilt in der brandenburgischen Landeshauptstadt eine kommunale Abgabe auf Einwegbecher, Einwegbesteck und Essensschalen, sodass die Preise etwa für Kaffee und Schnellgerichte steigen dürften. Ziel ist, Verpackungsmüll zu reduzieren und Mehrweg attraktiver zu machen. Potsdam ist die erste Stadt in Brandenburg, die die Abgabe erhebt. Bundesweit gibt es sie bereits in mehreren Städten.
    Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.