
Der Termin für die Wahlen im Westjordanland, in Ost-Jerusalem und im Gazastreifen sei auf September 2027 verschoben worden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf ein Dekret von Abbas. Auch die seit Jahren fällige Präsidentenwahl solle dann stattfinden. Als Gründe für die Verschiebung werden unter anderem militärische Einschränkungen durch Israel, Angriffe bewaffneter jüdischer Siedler und fehlende Bewegungsfreiheit der Palästinenser genannt.
Ursprünglich sollte in den Palästinensergebieten am 28. November erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder ein Parlament gewählt werden. Bei der letzten Abstimmung im Jahr 2006 hatte die islamistische Hamas gewonnen. Wahlen wurden seither wiederholt angekündigt und später vertagt.
Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
