
Berechnet wurde der Preis erstmals anhand eines Index, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt. Das für das Deutschland-Ticket gegründete Unternehmen D-Tix hat die Berechnungen vorgenommen. Abschließend beriet dann noch der "Koordinierungsrat Deutschlandticket", zu dem Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und die Verkehrsbranche gehören.
Bilger: Ermöglichen weiter verlässliches Nahverkehrsangebot
Bundesverkehrsminister Bilger sagte, trotz der Preiserhöhung sei das Deutschlandticket auch weiter ein sehr attraktives Angebot, das den Menschen in Deutschland hochwertige und klimafreundliche Mobilität im öffentlichen Personenverkehr ermögliche. Bund und Länder hätten bereits gemeinsam die Finanzierung bis 2030 gesichert, betonte der CDU-Politiker. Es gelte nun, das große Potenzial des Tickets umzusetzen und den Menschen weiter ein attraktives und verlässliches Nahverkehrsangebot zu ermöglichen sowie den Nutzerkreis weiter auszubauen.
Derzeit haben rund 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket, mit dem man den öffentlichen Regional- und Nahverkehr bundesweit nutzen kann. Der Fahrschein war 2023 als 49-Euro-Ticket gestartet. Weil die Einnahmen für die Verkehrsverbünde nicht kostendeckend sind, finanzieren Bund und Länder das Ticket mit je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
