
Er kündigte auf dem Parteitag seiner Labour-Partei in Liverpool an, eine Kommission zu dem Thema einzusetzen. Zugleich forderte er alle anderen politischen Parteien zur Mitarbeit auf. Nach dem derzeitigen Mehrheitswahlrecht gewinnt pro Wahlkreis nur der Kandidat mit den meisten Stimmen einen Parlamentssitz, alle anderen Voten bleiben unberücksichtigt. In der Folge kann etwa die siegreiche Partei im Unterhaus überproportional vertreten sein. Beim Verhältniswahlrecht dagegen werden die Mandate gemäß den Stimmenanteilen verteilt.
Erst vor 15 Jahren war ein Versuch, das Mehrheitswahlrecht in Großbritannien abzuschaffen, in einem Referendum gescheitert.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
