
Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg muss sich ein ukrainischer Staatsbürger verantworten, der im vergangenen Jahr in Italien gefasst wurde. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, als Offizier der ukrainischen Armee zivile Ziele angegriffen und damit Kriegsverbrechen begangen zu haben. Zudem ist er wegen der Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen, der Zerstörung von Bauwerken sowie der Störung öffentlicher Betriebe angeklagt. Er soll die Tat gemeinsam mit weiteren ukrainischen Militärangehörigen im Auftrag staatlicher ukrainischer Stellen geplant haben. Die Regierung in Kiew weist eine Beteiligung zurück.
Bei dem Anschlag im September 2022 wurden die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 schwer beschädigt.
Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
