Menschenrechte
Queerer Verband beklagt "Staatsversagen" bei der Sicherheit

Der Verband Queere Vielfalt beklagt ein Versagen staatlicher Behörden bei der Bekämpfung von Hasskriminalität.

    Regenbogenfahnen bei einer Demo im Rahmen des Christopher Street Day in Hamburg 2024
    Der Verband Queere Vielfalt beklagt ein Versagen staatlicher Behörden bei der Bekämpfung von Hasskriminalität. (Imago / Markus Tischler )
    Bundesvorstand Lehmann sagte der Deutschen Presse-Agentur, innerhalb weniger Jahre habe sich die queerfeindliche Hasskriminalität zahlenmäßig nahezu verzehnfacht. Trotz dieser hohen Fallzahlen unternehme die Politik zu wenig. Die Sicherheit und das Freiheitsempfinden von Millionen Menschen seien in Gefahr.
    Der Verband drängt auf eine Ergänzung des Artikels 3 des Grundgesetzes, der Menschen gezielt vor Diskriminierung schützt. Nur so ließen sich erkämpfte Rechte dauerhaft absichern. Lehmann betonte, bis heute seien queere Menschen die einzige Verfolgtengruppe des Nationalsozialismus, die nicht wortwörtlich unter den Schutz unserer Verfassung gestellt sei.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.