Bericht
Regierungskoalition einigt sich offenbar auf Regelung für Steuer auf zuckerhaltige Getränke

Die Regierungskoalition hat sich einem Bericht zufolge auf einen Kompromiss über die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke geeinigt.

    Cola-Flaschen stehen in einer Fabrik.
    Verbraucherschützer und Ärzteverbände fordern seit längerer Zeit eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke. (imago/ITAR-TASS)
    Wie die "Bild"-Zeitung meldet, rückt das SPD-geführte Finanzministerium von mehreren Punkten ab. Die ursprünglichen Pläne hatte das Kanzleramt gestoppt. Nun soll auf eine zusätzliche dritte Steuerstufe verzichtet und eine Freigrenze für kleinere Betriebe eingeführt werden. Nach Angaben des Berichts soll die Steuer zum 1. Juli 2027 in Kraft treten und damit ein halbes Jahr später als zunächst geplant. Nicht gelten soll die Steuer für Frucht- und Gemüsesäfte, Milch, alkoholfreie Varianten von Bier und Wein und mit Süßstoffen gesüßte Getränke.
    Verbraucherschützer und Ärzteverbände fordern seit längerer Zeit, zuckerhaltige Getränke zusätzlich zu besteuern. Dies ist auch in vielen anderen Ländern bereits Praxis.
    Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.