
Die Angehörigen werfen den Behörden unter anderem Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Fahrlässigkeit und die vorsätzliche Zufügung seelischen Leids vor. In einer weiteren Klage wird der Vorwurf einer Verschwörung zur Einschränkung von Bürgerrechten erhoben. Sie richtet sich unter anderem gegen den ICE-Beamten, der Good erschossen hatte, gegen den stellvertretenden Stabschef des Weißen Hauses, Miller, sowie gegen die frühere Heimatschutzministerin Noem.
Die 37-jährige dreifache Mutter Renee Good war Anfang Januar in ihrem Auto erschossen worden. Vertreter der Trump-Regierung hatten anschließend erklärt, der Beamte habe in Notwehr gehandelt, weil Good versucht habe, ihn anzufahren. Augenzeugenvideos stützten diese Angaben nicht. Der Fall löste landesweit Proteste gegen das Vorgehen der US-Bundesbehörden aus.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
