
Denn viele Menschen trauen sich in Notfällen nicht zu, mit der Herzdruckmassage zu beginnen, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters startete im vergangenen Jahr nur rund jeder zweite Laie in einer solchen Situation mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das kann für die Betroffenen Folgen haben.
Denn jede Minute ohne Wiederbelebung reduziert die Überlebenschance um etwa 10 Prozent. Nach 3 bis 5 Minuten können bleibende Hirnschäden auftreten. Viele Notfall-Ambulanzen boten deshalb am Welttag der Wiederbelebung die Möglichkeit, Reanimation an entsprechenden Puppen zu üben. Auch Rettungssanitäter zeigten etwa in Innenstädten, wie eine Herzdruckmassage richtig ausgeführt wird. Auch die Unterschiede zwischen der Reanimation von Kindern und Erwachsenen und der Einsatz eines Defibrillators waren Themen.
Links
Deutscher Rat für Wiederbelebung - German Resuscitation Council (GRC) e.V.
Home – www.reanimationsregister.de
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
