G20-Außenminister-Treffen
Rubio fordert gemeinsames Vorgehen gegen Bedrohungen der Weltwirtschaft

US-Außenminister Rubio hat beim Treffen der G20-Außenminister eine stärkere Zusammenarbeit gefordert, um gegen Bedrohungen der Weltwirtschaft vorzugehen. Wirtschaftliche und geopolitische Krisen bedrohten den globalen Handel, die Versorgung mit Energie und Lebensmitteln sowie die freie Schifffahrt, sagte Rubio zum Auftakt des Treffens in Atlanta im Bundesstaat Georgia.

    Das G20-Außenministertreffen in Georgia unter dem Vorsitz von US-Außenminister Rubio (hinten M) .
    Das G20-Außenministertreffen in Georgia (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Rubio betonte, die Herausforderungen seien heute vielschichtig und miteinander verwoben. Genauso müssten auch die Lösungen sein. Bei dem Treffen in Atlanta dürften vor allem die russische Invasion in der Ukraine sowie der Krieg im Iran im Fokus stehen. Beide Konflikte stellen eine erhebliche Belastung für die Weltwirtschaft dar. Die US-Regierung hatte den Iran-Krieg gemeinsam mit Israel begonnen und ihren Partnern wiederholt mangelnde Unterstützung vorgeworfen.
    Deutschland wird beim G20-Treffen von Außenminister Wadephul vertreten. Ein übliches Gruppenfoto des Treffens wird es nicht geben, weil sich europäische Teilnehmer geweigert hatten, für das Foto neben dem russischen Außenminister Lawrow zu stehen. Hintergrund ist der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. - Zu den G20-Staaten gehören die großen Industrie- und Schwellenländer.
    Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.