
Der pro-europäische Politiker Muresan verfehlte im Parlament in Bukarest die nötige Mehrheit deutlich. Damit wurde auch der dritte von Präsident Dan nominierte Kandidat nicht zum Ministerpräsidenten gewählt.
Die bisherige Regierung von Rumänien war im Mai nach dem Austritt der sozialdemokratischen PSD zerbrochen, ist aber weiterhin geschäftsführend im Amt. Auslöser des Streits waren Sparmaßnahmen zur Senkung des Haushaltsdefizits, das als das höchste in der EU gilt.
Mit der erneut ergebnislosen Ministerpräsidentenwahl sind die rechtlichen Voraussetzungen für eine vorgezogene Neuwahl erfüllt. Staatschef Dan lehnt diesen Schritt bislang aber ab.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
