Russland Laborantin im ostsibirischen Irkutsk an Pest gestorben

In der russischen Region Irkutsk in Ostsibirien ist eine Frau an den Folgen einer Pesterkrankung gestorben.

    Das Bakterium Yersinia pestis unter dem Mikroskop in 2000-facher Vergrößerung. Es löst die Beulenpest aus.
    Das Bakterium Yersinia pestis unter dem Mikroskop in 2000-facher Vergrößerung. Es löst die Beulenpest aus. (IMAGO / CAVALLINI JAMES / BSIP)
    Wie lokale Medien berichten, arbeitete die 28-Jährige als Laborantin für das Institut zur Pestbekämpfung von Irkutsk. Dort habe sie sich möglicherweise durch ein zerbrochenes Reagenzglas mit dem Lungenpesterreger angesteckt. Rund 200 Kontaktpersonen wurden demnach unter Quarantäne gestellt. Das russische Gesundheitsministerium äußerte sich bislang nicht zu dem Fall.
    Die Pest ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Die Lungenpest ist laut der Weltgesundheitsorganisation hochansteckend und kann tödlich verlaufen, wenn sie nicht umgehend behandelt wird. 
    Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.