Fachkräfte
Sachsen vereinbart verstärkte Anwerbung von Ägyptern für den Arbeitsmarkt

Im Kampf gegen den Personalmangel setzt das Bundesland Sachsen auf eine verstärkte Anwerbung von Arbeitskräften aus Ägypten.

    Eine Person mit Schutzhelm und Warnweste hebt sich auf einer Baustelle unscharf vor Fabrikschloten ab.
    Der Mangel an Fachkräften in Sachsen wird schon seit Längerem beklagt. (Archibvild) (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
    Wie die Landesregierung in Dresden mitteilte, unterzeichneten der Bevollmächtigte Sachsens beim Bund, Franke, sowie der ägyptische Botschafter und stellvertretende Außenminister, Habashy, in Berlin eine Absichtserklärung. Ziel der Kooperation ist es, Ägyptern im erwerbsfähigen Alter den Weg nach Sachsen zu erleichtern und verlässliche Regeln für die Migration zu schaffen. Im November solle eine sächsische Delegation nach Kairo reisen, um konkrete Projekte zu vereinbaren.
    Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Panter (SPD) teilte mit, Sachsen brauche kluge Köpfe und zupackende Hände. Man müsse schneller werden, wenn man im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte mithalten wolle. Der Bedarf sei riesig. Berechnungen zufolge schrumpft die Gruppe der Erwerbsfähigen in Sachsen in den kommenden zehn Jahren jährlich um 13.000 bis 15.000 Personen.
    Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.