Verteidigungsbündnis
Saudi-Arabien bekommt nach Huthi-Angriffen militärische Hilfe aus Pakistan und der Türkei

Saudi-Arabien hat wegen der Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz das vor zwei Monaten geschlossene Verteidigungsbündnis mit Pakistan und der Türkei aktiviert. Wie die drei Länder in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, werden Streitkräfte und militärische Mittel nach Saudi-Arabien entsandt.

    Mohammed bin Salman, Recep Tayyip Erdoğan und Shehbaz Sharif stehen nebeneinander und präsentieren das schlossen den sogenannten "Mekka-Verteidigungspakt" (Photo by Handout / Pakistan Prime Minister's Office / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO /Pakistan Prime Minister's Office/ HANDOUT / " - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
    Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif schlossen den sogenannten "Mekka-Verteidigungspakt" (AFP / HANDOUT)
    Sie sollen dabei helfen, die Angriffe der Huthi abzuwehren. Die islamistische Miliz hatte gestern Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Auch am Abend wurden aus der Hauptstadt Riad wieder Explosionen gemeldet. Die Huthi erklärten, sie hätten unter anderem den internationalen Flughafen und eine Raffinerie des staatlichen Ölkonzerns angegriffen.
    Aus Saudi-Arabien gibt es bisher keine offizielle Stellungnahme. Das Königreich unterstützt im Jemen die Regierungstruppen, die derzeit eine Militäroffensive gegen die Huthi durchführen. Die islamistische Miliz erhält Unterstützung vor allem aus dem Iran.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.