
Das berichtet die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA. Die Emirate hatten sich bei den Ermittlungen für zuständig erklärt. Zur Begründung hieß es, das Flugzeug sei dort registriert. Für Straftaten an Bord gelte das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate.
Der aus Oman stammende Copilot soll auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den indischen Kapitän mit einem Messer angegriffen haben. Passagiere überwältigten den Mann nach eigenen Angaben, während die Boeing stark an Höhe verlor. Die Maschine mit 174 Menschen an Bord landete schließlich in Saudi-Arabien.
Die Hintergründe sind weiter unklar. Die israelische Regierung vermutet einen dschihadistischen Terroranschlag. Ermittler in den Vereinigten Arabischen Emiraten wollen prüfen, ob tatsächlich ein Terrorhintergrund besteht.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
