
Der Kompromiss sieht laut Redaktionsnetzwerk Deutschland eine zweistufige Steuer und Ausnahmen für kleinere Hersteller vor. Demnach soll ab Mitte kommenden Jahres ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab 5 Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von 8 Gramm soll der Satz 32 Cent betragen. Ausnahmen soll es für Hersteller geben, die weniger als eine Million Liter gezuckerte Getränke pro Jahr produzieren.
Mit der Zuckersteuer will Bundesfinanzminister Klingbeil ab dem übernächsten Jahr Einnahmen von rund einer Milliarde Euro generieren und gleichzeitig Getränkeherstellern einen Anreiz geben, ihre Produkte gesünder zu machen.
Anfang des Monats hatte das Kanzleramt die Pläne für eine Zuckersteuer noch gestoppt. In Regierungskreisen hieß es, Klingbeils damaliger Entwurf sei nicht mehrheitsfähig.
Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
