
Eine Polizeisprecherin teilte mit, dass 29 Aufforderungen an Tiktok und eine an den Techkonzern Meta gegangen seien. Hintergrund ist ein Gesetz, das es den Behörden seit dem 15. Juli erlaubt, Onlinenetzwerke anzuweisen, entsprechende Inhalte innerhalb einer Stunde zu entfernen.
Die schwedische Polizei forderte die Unternehmen in dem Zusammenhang auf, ihre Überwachung und Moderation von Inhalten zu verstärken. Demnach gingen Kriminelle häufig nach einem bestimmten Muster vor. Die Anzeigen würden zunächst öffentlich in Onlinenetzwerken wie Tiktok, Instagram oder Snapchat geschaltet. Wenn ein junger Mensch auf eine Anzeige reagiere, werde die Unterhaltung anschließend über einen verschlüsselten Messaging-Dienst fortgesetzt.
Das Vorgehen der Behörden in den Sozialen Medien ist Teil der Bemühungen der schwedischen Regierung im Kampf gegen Banden- und Drogenkriminalität.
Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
