
In Paris setzten Randalierer Autos in Brand, zertrümmerten Schaufenster und plünderten Geschäfte. In Limoges wurde das historische Rathaus angezündet. Das Gebäude ist nach Angaben der Feuerwehr weitgehend zerstört. Auch aus Lille, Bordeaux, Lyon und Marseille wurden Sachbeschädigungen und Plünderungen gemeldet. Die Polizei ging mit Tränengas, Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor. Das Innenministerium meldete landesweit 400 Festnahmen. Etwa 60 Polizisten seien verletzt worden.
Zu dem Protesttag gegen Missstände im Bildungssystem sowie hohe Lebenshaltungskosten hatten unter anderem Schülervertreter und die Protestbewegung der Gelbwesten aufgerufen. Landesweit gingen mehr als 500.000 Menschen auf die Straße.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
