
Dazu aufgerufen hatten Schülervertreter sowie die Protestbewegung der Gelbwesten. In mehreren Städten kam es zu Ausschreitungen. In Paris setzten Demonstranten Autos in Brand und zertrümmerten Schaufenster. In Lyon wurde das Tourismusbüro angezündet, in Marseille das Rathaus beschädigt und Geschäfte geplündert. In Avignon drangen Randalierer in den Innenhof der Präfektur ein. Die Polizei ging mit Tränengas, Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor. Das Innenministerium meldete landesweit 400 Festnahmen. Präsident Macron verurteilte die Ausschreitungen und betonte, Gewalt habe in Frankreich keinen Platz.
Auch in Belgien, Italien und Portugal kam es bei Protesten gegen die Bildungspolitik und hohe Lebenshaltungskosten teils zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten.
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
