
Trump hatte behauptet, die Ukraine und Russland hätten zugestimmt, ihre gegenseitigen Angriffe auf Energieanlagen einzustellen. Der ukrainische Präsident Selenskyj zeigte sich davon zunächst überrascht, erklärte sich dann aber zur Einhaltung einer begrenzten Feuerpause bereit. Von Russland gab es bislang keine Reaktion auf den Vorstoß des US-Präsidenten.
Kritik gibt es weiter an der Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zur Lieferung von russischem Diesel. Sieben Senatorinnen und Senatoren der Demokraten und der Republikaner bezeichneten das Abkommen als illegal. Der Kongress habe im Jahr 2022 die Einfuhr russischer Energieträger untersagt, heißt es in einem Protestschreiben.
Der kanadische Regierungschef Carney sagte in einem Telefonat mit Selenskyj, die Diesel-Vereinbarung stehe im Widerspruch zu dem Ziel, Frieden und Stabilität in Europa zu schaffen. Ein solches Geschäft werde Russland zusätzliche Einnahmen verschaffen und helfen, den illegalen Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
