Ukraine-Krieg
Selenskyj trifft US-Gesandten Witkoff in Oslo - Teilnahme an möglichem Gipfeltreffen gefordert

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat eine Teilnahme seines Landes an einem möglichen Gipfeltreffen von US-Präsident Trump, Kreml-Chef Putin und Chinas Staatschef Xi gefordert.

    Oslo: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (M) steht neben dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre (r), dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb (2. von links) und dem US-Gesandten Steve Witkoff.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj (M) steht neben dem norwegischen Ministerpräsidenten Støre (r), dem finnischen Präsidenten Stubb (2. von links) und dem US-Gesandten Witkoff. (Heiko Junge / Pool NTB / AP / dpa / Heiko Junge)
    Gespräche über die Zukunft seines Landes seien nur akzeptabel, wenn man mit am Verhandlungstisch sitze, erklärte Selenskyj bei einem Besuch in Norwegen.
    Zuvor war er in der Hauptstadt Oslo mit dem US-Gesandten Witkoff zusammengetroffen. Bei dem Gespräch ging es darum, Wege zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu erörtern. An dem Gespräch nahmen auch der norwegische Regierungschefs Store sowie der finnische Präsident Stubb teil. Stubb erklärte, man habe einige Elemente für eine Friedenslösung besprochen, die Witkoff morgen zu seinem Treffen mit der russischen Führung nach St. Petersburg mitnehme.
    Selenskyj erklärte in Oslo, er hoffe, innerhalb der kommenden 48 Stunden auch mit US-Außenminister Rubio zusammentreffen zu können. Er erklärte, dass die ukrainische Armee nun wieder Aufklärungsdaten von den USA erhielten. Dafür sei er dankbar.
    Diese Nachricht wurde am 20.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.