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StartseiteTag für TagDas Studium in Padua und die Anfänge des Humanismus 21.07.2014

Serie Nikolaus von Kues (Teil 1)Das Studium in Padua und die Anfänge des Humanismus

Nikolaus von Kues war einer der bedeutendsten Religionsphilosophen der Frühen Neuzeit. Der Universalgelehrte wurde schon zu Lebzeiten neben seinen philosophischen und theologischen Schriften auch durch seine Beiträge zur historisch-philologischen und naturwissenschaftlichen Forschung berühmt. Außerdem machte er eine glänzende Karriere als Kirchenpolitiker und gehörte irgendwann als Kardinal zu den mächtigsten Männern am päpstlichen Hof.

Von Rüdiger Achenbach

Nikolaus von Kues (1401-1464), Zeichnung von Klaus Kordel (Trier) (Klaus Kordel, dpa)
Nikolaus von Kues (1401-1464), Zeichnung von Klaus Kordel (Trier) (Klaus Kordel, dpa)
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"Ich werde von Gelehrten vieler Nationen, von Deutschen, Franzosen, Italienern, Spaniern, Engländern und Polen aufs Stärkste bedrängt, ich möchte doch die Werke des Cusanus herausgeben."

Schreibt 1576 der Baseler Verleger Henrick Petri.

"Denn es ist allen klar, wenn man diesem wahren Seher, diesem verus vates, gefolgt wäre, die Unbill unserer Zeit wäre nicht zustande gekommen."

Mit der Unbill der Zeit meinte Petri die Religionsstreitigkeiten im 16. Jahrhundert, mit denen die verschiedenen Kirchen und abgespalteten Gruppierungen ihre Parteienkämpfe austrugen.

Auch wenn viele Zeitgenossen Nikolaus von Kues mit seinen Ideen im 15. Jahrhundert noch nicht verstanden hatten, erkannten jetzt immer mehr Gelehrte in Europa, dass dieser Cusanus, wie er international genannt wurde, zweifellos zu den bedeutendsten Denkern an der Wende zur Neuzeit gehörte. Der Philosoph Karl Jaspers:

"Dieser Mann schuf, obgleich er sich in der erregenden politischen Praxis und auf zahlreichen unendlich mühsamen Reisen zu verzehren schien, ein philosophisches Werk, dessen hohe Bedeutung heute anerkannt ist."

Die Zeit des Nikolaus von Kues war die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts. Es war eine Epoche des allgemeinen Umbruchs. Das scheinbar festgefügte Weltbild des Mittelalters geriet immer mehr ins Wanken. In fast allen Lebensbereichen wurde nun die Forderung nach Veränderungen laut.

Reformdruck auf die Kirche

Auch in der Kirche wurde damals eine Reform an Haupt und Gliedern gefordert. Denn vor allem die zunehmende Verweltlichung des Klerus und die teilweise maßlose Pfründenhäufung der höheren Geistlichkeit führten zu massiven Protesten.

Diese Situation hatte sich immer mehr zugespitzt, als fast vierzig Jahre lang zwei zeitweise sogar drei Päpste gleichzeitig den Anspruch erhoben, rechtmäßige Nachfolger auf dem Stuhl Petri zu sein.

Auch die Wissenschaften blieben von der allgemeinen Umbruchstimmung nicht verschont. Das mittelalterliche Lehrsystem der Scholastik war in verschiedene, sich bekämpfende Parteien zersplittert und alle scholastischen Richtungen schienen zunehmend im Formalismus zu erstarren.

Vordenker des Humanismus

Erste Vertreter des aufkommenden Humanismus wie Francesco Petrarca hatten bereits heftige Kritik am gesamten mittelalterlichen Universitätsbetrieb geübt und suchten neue Impulse durch das Studium der Antike zu gewinnen.

Was an den Universitäten gelehrt wurde, lehnten viele humanistische Gelehrte ab. Für sie verkörperte die Scholastik mit ihren Methoden das "dunkle Mittelalter".

Auch Cusanus wollte die Philosophie und Theologie aus den methodischen Zwängen des scholastischen Formalismus befreien. Hans-Gerhard Senger, Cusanus-Forscher an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:

"Es ist ein sehr intensives Werk mit etwa 45 Schriften, die für ihre Zeit zum Teil sehr erstaunliche Dinge hervorbrachten."

Auch Cusanus selbst weist darauf hin, dass seine Schriften "Lehren" enthalten, die "prius inaudita", also vorher so noch nie gehört worden seien. Hans-Gerhard Senger:

"Den Wert seiner Schriften macht sein neues Denken aus. Die Betonung des Neuen ist bei Nikolaus von Kues sozusagen programmatisch und in fast jeder Schrift bringt er etwas Neues."

Nikolaus Cryftz oder Nikolaus von Kues, den man international mit seinem lateinischen Namen Cusanus nannte, war 1401, das genaue Datum ist nicht bekannt, in Kues an der Mosel als Sohn des wohlhabenden Kaufmanns und Schiffbesitzers Johann Cryftz geboren.

Studium in Heidelberg

Als Nikolaus fünfzehn Jahre alt war, schickte ihn sein Vater zum Studium an die Universität Heidelberg. Hier lernte er die Grundbegriffe der Philosophie, einschließlich der Physik, Logik und Rhetorik kennen. Karl Jaspers:

"Cusanus kennt die Scholastik und Mystik, die antike Philosophie und die Kirchenväter. Allen Wissenschaften, die es in seiner Zeit gab, wandte er sich mit Aufmerksamkeit zu. Aber schon die literarische Form seiner Schriften hat keine Verwandtschaft mit den mittelalterlichen Summae. Cusanus bringt kein gewaltiges allumfassendes systematisches Begriffsgebäude wie in den Summae üblich. Seine Schriften sind vielmehr eine lockere Folge von Abhandlungen, Dialogen und Briefen."

Cusanus war auch am Universalienstreit zwischen den Nominalisten und Realisten, den Scholastikern des neuen und alten Weges, den er auch in Heidelberg erlebte, nicht interessiert. Das waren Diskussionen, die nach seiner Meinung das wissenschaftliche Denken nicht weiterbringen konnten. Deshalb ging er nach seinem Abschluss als Bakkalaureus in den freien Künsten zum weiteren Studium nach Padua. Der Philosophiehistoriker Kurt Flasch:

Ausbildung zum Kirchenrechtler in Padua

"In Padua fühlte er Luft von anderen Planeten. Er beschränkte sich nicht auf die Juristerei. Er lernte Mediziner kennen, die philosophische Interessen hatten. Alles war neu zu machen, das war die Grundstimmung. Man las antike Schriftsteller. Neu war auch das Interesse am Griechischen. Diese frühen Humanisten studierten das Altertum nicht um seiner selbst willen. Sie suchten die Antike für die Gegenwart zu nutzen. Hier entstand ein neuer Typus des Intellektuellen."

Durch den Kirchenrechtler Francesco Zabarella wurde Cusanus auch mit den Ideen des Konziliarismus bekannt. Er schloss Freundschaft mit Giuliano Cesarini, der aus einer der einflussreichsten Familien in Rom stammte und ihn in Kontakt mit vielen anderen humanistischen Gelehrten brachte.

Die Freundschaft mit dem berühmten Arzt, Mathematiker und Astronom Paolo del Pozzo Toscanelli hielt ein Leben lang. Toscanelli ist in die Weltgeschichte eingegangen, weil er an der Berechnung der Domkuppel in Florenz und der Erfindung der Perspektive mitgearbeitet hatte.

Außerdem hatte Toscanelli Berechnungen angestellt, wie man mit einer See-Expedition in Richtung Westen Indien erreichen könne. Mit diesen Berechnungen ausgestattet hat Kolumbus dann die neue Welt entdeckt.

1423 hat Cusanus als Doktor des Kirchenrechts Padua verlassen und ist nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Rom nach Deutschland zurückgekehrt. Der Philosophiehistoriker Norbert Winkler:

"Ein Jahr darauf las er Kirchenrecht in Köln und betrieb intensive Quellenstudien zur Rechtsgeschichte. Cusanus sollte zu einem der ersten Rechtshistoriker seiner Zeit werden."

Alle Völker haben ihre Weisen

Die Berufung auf einen Lehrstuhl an der Universität Löwen lehnte er ab. Er entschied sich für die kirchliche Laufbahn. 1427 trat er dann in seinem Heimatbistum Trier als Sekretär in den Dienst von Erzbischof Otto von Ziegenhagen.

Aus dieser Zeit sind auch die ersten Handschriften von Cusanus erhalten. Es handelt sich um Predigten, die der junge Jurist, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Priester geweiht war, am Hof des Trierer Erzbischofs und Kurfürsten hielt.

Einmal predigte er zum 6. Januar über die Heiligen Drei Könige, die im Rheinland besonders verehrt wurden, da Kaiser Barbarossa einst deren Reliquien von Mailand nach Köln hatte bringen lassen. Diese Predigt weicht von dem ab, was man üblicherweise über die Heiligen Drei Könige zu hören bekam:

"Die Griechen nannten ihre Weisen "Philosophen", die Hebräer nannten sie "Schriftgelehrte" und die Perser nannten sie "Magier" wegen der Größe ihres Wissens vor allem in der Sternenkunde."

Cusanus ging es also darum, deutlich zu machen, dass alle Völker ihre Weisen haben. Das diese aber nur unterschiedlich genannt werden. Kurt Flasch:

"Die Magier machten sich auf den Weg, das heißt: Sie suchten mit der Vernunft den Grund aller Dinge. Cusanus macht aus den Heiligen Drei Königen Philosophen. Die drei Magier erforschen aus der Natur das Wesen Gottes."

Das war schon eine eigenartige Predigt, die der Mann aus Kues dort vor dem Erzbischof und seinem kurfürstlichen Hof hielt. Der junge Cusanus war bereit allen gelehrten und weisen Männern in der Antike durch die Philosophie die Erkenntnis Gottes zuzugestehen. Kurt Flasch:

"Die antike Menschheit, repräsentiert durch die drei Magier, war also nicht gottverlassen. Sie machte sich auf den Weg und fand nicht nur den Monotheismus, sondern fast das ganze Evangelium. Ihre Weisen fanden heraus, dass der Polytheismus, der in der Volksreligion noch herrschte, bildlich zu verstehen sei. Denn es gebe nur einen Gott. Und dessen göttliches Wort erleuchte alle Menschen."

Predigt mit neuem Menschenbild

Diese offene und großherzige Haltung gegenüber den Philosophen der Antike sprengte völlig den Rahmen der traditionellen Schultheologie. Hier deutet sich ein neues humanistisches Denken an, das in der Renaissance besondere Bedeutung bekommen sollte: Der eine Gott ist der Gott für alle Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Und auch schon vor Christus war es den Menschen möglich, diesen einen Gott zu erkennen.

Bisher hatten die Theologen des Mittelalters der philosophischen Erkenntnis eine Grenze gesetzt. Denn die Gelehrten der Heiden konnten gerade deshalb nicht zu dem einen und wahren Gott finden, weil ihnen die Erkenntnis der Menschwerdung Gottes in Christus fehlte.

Cusanus hingegen spricht in dieser Predigt allen Menschen vor und nach Christus die gleichen Möglichkeiten der Gotteserkenntnis und die gleiche Würde zu. Hier klingt bereits das optimistische Menschenbild vieler Renaissancephilosophen an.

Mit diesem neuen Menschenbild war aber auch ein neues Bildungsideal verbunden. "Ad fontes" zurück zu den Quellen der Antike war das Motto der Humanisten. Sie beschäftigten sich nun intensiv mit den Denkern der Antike, um einen Ausweg aus der starren mittelalterlichen Scholastik zu finden.

Auch Cusanus nahm als Sekretär und Prokurator des Trierer Erzbischofs auf seinen Reisen jede Gelegenheit war, um in Archiven und Klosterbibliotheken nach noch unbekannten Handschriften der antiken Literatur zu suchen.

Er interessierte sich besonders für rechtshistorische Texte, die er aus ganz praktischen Gründen studierte und später in seinen kirchenpolitischen Schriften verwendete. Norbert Winkler:

"Ein Resultat seiner Quellenstudien sollte sein, dass Cusanus Zweifel an der Echtheit der Konstantinischen Schenkung kamen. Einer Urkundenfälschung, der zufolge Kaiser Konstantin dem römischen Bischof Silvester unter anderem die weltliche Macht im Abendland übertragen haben sollte."

Kirchenpolitische Konflikte

1430 starb dann plötzlich der Trierer Erzbischof Otto von Ziegenhagen. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Im Domkapitel kam es zum Streit. Man konnte sich nicht auf einen Kandidaten einigen, also wurden zwei Erzbischöfe gewählt.

Als der Papst davon erfuhr, ernannte er seinerseits noch einen dritten Kandidaten zum Erzbischof. Da aber der Papst im 15. Jahrhundert noch nicht kraft seines Amtes eine Entscheidung mit absoluter Jurisdiktionsgewalt durchsetzen konnte, bestanden nun alle drei Kandidaten auf den Titel des Erzbischofs.

Eine Lösung war nicht in Sicht. Aber unter den drei Kandidaten war Ulrich von Manderscheidt durch die Unterstützung des Adels in der mächtigeren Position. Er ernannte nun Cusanus zu seinem Kanzler und beauftragte ihn, seine Position als Erzbischof auf dem bevorstehenden Konzil in Basel bestätigen zu lassen.

Das allgemeine Kirchenkonzil, das 1432 eröffnet wurde, war die Fortsetzung des Konzils von Konstanz, das von 1414 bis 1418 stattgefunden hatte.

Das Konzil in Konstanz hatte damals die drei Päpste, die gleichzeitig im Amt gewesen waren, abgesetzt und mit Martin V. einen neuen Papst gewählt, der von allen Konzilsteilnehmern akzeptiert worden war.

Der kirchenpolitische Höhepunkt des letzten Konzils in Konstanz war der Beschluss des Dekrets "Haec sancta" gewesen. Damit hatte man den Papst dem allgemeinen Konzil untergeordnet. Das war ein Sieg der Konziliaristen über die Anhänger der Papstpartei.

Jurist und Diplomat im Kirchendienst

In Basel forderten nun die Konziliaristen weitere Reformen in der Kirche. Cusanus schlug sich von Anfang an auf ihre Seite. Auch wenn er Ulrich von Manderscheidt auf dem Konzil nicht als Erzbischof von Trier durchsetzen konnte, seine Anwesenheit auf dem Konzil war für ihn der Beginn eines kirchenpolitischen Aufstiegs in den Kreis der Mächtigen. Kurt Flasch:

"Priester war er immer noch nicht, er agierte als Jurist und Diplomat. Er vertiefte seine Beziehungen zum Konzilspräsidenten Giuliano Cesarini, den er aus Padua kannte. Und er nahm aufseiten der Konziliaristen an den Debatten über den Vorrang des Konzils über den Papst teil."

Cusanus lehnt jeden päpstlichen Absolutismus ab. Ihm geht es in erster Linie um die Einheit der Gesamtkirche, von der alle Vollmacht ausgeht. In seiner Schrift "concordia catholica", die er während des Konzils verfasst, sieht er sogar eine Beteiligung von Laien vor, die an den Synoden und Konzilien durch ständeähnliche Repräsentanten vertreten sein sollen. Karl Jaspers:

"Die concordia catholica ist geschrieben als Reformschrift für das Basler Konzil. Die Wirklichkeit der Konzilien in den ersten Jahrhunderten und die Gedanken der Kirchenväter werden als Muster vor Augen gestellt. Alles wird geprüft und eingebaut. Nach Cusanus Meinung hat die Macht der Konzilien später zum Schaden der Kirche geschlummert."

Für Cusanus war eindeutig nachprüfbar, dass der Primat der Päpste erst im Laufe der Geschichte entstanden war. Daher legte er Wert darauf, dass alle Bischöfe gemeinsam mit dem Papst an der Spitze der Kirche standen. Der Papst symbolisierte dabei sozusagen die Einheit der Bischöfe. Tilman Borsche, Professor für Philosophie an der Universität Hildesheim:

"Von Anfang an steht das politische Denken und Handeln des Cusaners unter dem Prinzip der Zustimmung, nicht unter dem der Gewalt wie es die moderne Staatstheorie der folgenden Jahrhunderte von Machiavelli bis Hobbes entwickeln sollte. Die sogenannte Konsenslehre macht die Zustimmung der Regierten zur allgemeinen Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit von Herrschaft. Unter diesem Prinzip zielen die politischen Bemühungen auf Wiederherstellung, Erhaltung und Festigung der Einheit des Ganzen, dem er dient, das heißt insbesondere der Kirche."

Neben den Fragen der Kirchenreform standen in Basel aber auch andere Themen auf der Tagesordnung. Zum Beispiel die Wiedervereinigung mit der Ostkirche, von der man seit 1054 getrennt war.

Als dann die Byzantiner, die von den Türken aufs Äußerste bedroht waren, der abendländischen Kirche von sich aus eine Kirchenunion anboten, erkannte man im Westen eine günstige Gelegenheit, die Einheit der Kirche unter den Bedingungen der römischen Kirche durchzusetzen.

Vom Konziliaristen zur Papstpartei

Zwischen den Konziliaristen und den Anhängern der Papstpartei entstand jetzt ein regelrechter Wettkampf um die Gunst der Griechen. Jede der beiden Parteien wollte den Erfolg einer Wiedervereinigung für sich verbuchen können.

Vor allem Papst Eugen IV. versucht nun die ganze Angelegenheit an sich zu ziehen. Norbert Winkler:

"Als das Konzil sich dann gegen die herrische Art Eugens IV. zunehmend eigenständig profilierte, zerbrach das mühsam austarierte Gleichgewicht der Kräfte. 1437 eskalierte der Konflikt. Cusanus schloss sich, wohl ein neues Schisma vor Augen, Giuliano Cesarini an und verließ Basel."

Das Unerwartete war geschehen, die wichtigsten Persönlichkeiten der Konziliaristen gingen zur päpstlichen Partei über. Vermutlich hatten sie eingesehen, dass bei der Zerrissenheit des Konzils eine Reform der Kirche und ebenso eine Einigung mit Byzanz unmöglich waren. Hans Gerhard Senger:

"Es nimmt nicht wunder, dass Cusanus nun sein Ausscheren aus der Phalanx der Konziliaristen und sein Übertritt auf die Seite des Papstes als Verrat vorgeworfen wurde. Angesichts des dann folgenden Aufstiegs in die Hierarchie konnte ihm das leicht als Opportunismus ausgelegt werden."

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