Ukraine
Solidaritätsbesuch: Bundeskanzler Merz ruft russischen Präsidenten Putin zu einer Beendigung des Krieges auf

‌Bundeskanzler ⁠Merz hat bei seinem Solidaritätsbesuch in Kiew den russischen Präsidenten Putin aufgefordert, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden.

    Das Foto zeigt Bundeskanzler Merz bei seiner Ankunft in Kiew. Er wird von Andrij Sybiha, Außenminister der Ukraine und dem deutschen Botschafter in der Ukraine, begrüßt. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
    Bundeskanzler Merz ist in die Ukraine gereist (Kay Nietfeld / dpa)
    Man sei bereit zu Gesprächen, sagte der CDU-Politiker in der von Raketen getroffenen Akademie der Wissenschaften. Die barbarischen Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung müssten aufhören. Drohnenalarm an einem friedlichen Sonntagmorgen seien nichts anderes als ein Kriegsverbrechen. Zuvor sagte Merz, bei seiner Ankunft am Kiewer Bahnhof, wenn man Russland nicht stoppe, werde es seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen den Westen richten. Zudem wolle er deutlich machen, dass man mit der Unterstützung der Ukraine nicht nachlassen werde. Der Kanzler ⁠wird ‌von Wirtschaftsministerin Reiche ​und einer Wirtschaftsdelegation begleitet.
    Die Sicherheitslage in der Ukraine hat sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Auch während des Besuchs von Merz griff Russland Kiew mit Drohnen an. Dabei sei erneut eine wichtige Brücke attackiert worden, teilte Bürgermeister Klitschko auf Telegram mit.
    Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.